Polizeiliche Kriminalstatistik 2024: Einbrecher verursachen deutlich mehr Schaden als im Vorjahr

Einbrecher verursachen 2024 deutlich mehr Schaden als im Vorjahr.

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Laut der heute veröffentlichten bundesweiten Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) sind die Einbruchszahlen nur leicht gestiegen, allerdings liegt die Schadenssumme deutlich höher als im Vorjahr.

Die Einbrecher verursachten im vergangenen Jahr beim Wohnungseinbruch einen Schaden (nur Diebesgut/Beute) von 340,6 Millionen Euro (2023: 269,4 Millionen Euro).

2024 wurden insgesamt 78.436 Fälle einschließlich Einbruchsversuche erfasst, 2023 waren es 77.819. Die Aufklärungsquote lag 2024 bei 15,3 Prozent. Eingebrochen wurde weiterhin meist über leicht erreichbare Fenster und nicht wirksam gesicherte Wohnungs- bzw. Fenstertüren.

Hinzu kommen 107.861 Fälle von Diebstählen aus Keller- und Dachbodenräumen sowie Waschküchen. Damit verzeichnet die Polizeiliche Kriminalstatistik einen Anstieg von 6,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr mit 101.024 Fällen (2023). Beliebte Beute sind beispielsweise hochwertige Elektroräder.

 

Präventionsmaßnahmen schützen vor Einbruch

Dass Einbruchschutzmaßnahmen wirken, belegt das häufige Scheitern von Einbrüchen. So blieben 2024 nahezu die Hälfte (45,7 Prozent) der Einbruchsdelikte im Versuchsstadium stecken. An erster Stelle steht die mechanische Sicherung aller Fenster und Türen, damit ungebetene Gäste erst gar nicht hineinkommen.

Wie Sie sich durch richtiges Verhalten und die richtige Sicherungstechnik schützen können, erfahren Sie in unserer Rubrik „Sicherheitstipps“.

Einbruchschutz Sicherheitstipps

 

Zusätzlich empfiehlt die Polizei, wertvolle Dinge wie Schmuckstücke, Dokumente oder sonstige Wertsachen in entsprechenden Wertbehältnissen aufzubewahren. Wertsachen, die nur selten gebraucht werden, gehören in ein Bankschließfach.

Wertsachen richtig aufbewahren

 

Weitere Zahlen und Fakten aus der Polizeilichen Kriminalstatistik haben wir in unserem Infotext aufbereitet (PDF).

Infotext zur PKS Einbruch